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125 000 ausgeschriebene Jobs – 10 000 mehr als vor einem Jahr.

Für Stellensuchende ist das eine gute Nachricht. Bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren waren Ende November
136 552 Arbeitslose eingeschrieben. Es gibt also fast so viele offene Stellen wie Arbeitslose. In der Realität dürfte die Zahl der unbesetzten Stellen noch deutlich grösser sein. Denn die Firmen schreiben laut der Universität Zürich jede sechste Stelle nicht auf ihrer Website aus.

Die grosse Zahl der offenen Stellen zeigt, dass der Schweizer Arbeitsmarkt intakt ist. «Insgesamt sehen wir die Schweizer Wirtschaft nach wie vor auf klarem Wachstumskurs», sagt Cornel Müller, Verwaltungsratspräsident von X28, der den Arbeitsmarkt seit fünf Jahren beobachtet.

Zwischen Nachfrage und Angebot klafft jedoch eine Lücke. So bildet die Schweiz seit Jahren zu wenig Handwerker, Techniker, Informatiker und Pflegepersonen aus. Ausserdem stimmen die auf dem Arbeitsmarkt gesuchten Kompetenzen, das Alter oder das Pensum oft nicht mit den Kenntnissen oder Wünschen der Stellensuchenden überein.

Die grössten Jobschaffer waren im vergangenen Jahr die SBB, der Nahrungsmittelkonzern Nestlé und der Pharmariese Roche. Eine Umfrage der «Schweiz am Sonntag» unter den grössten Arbeitgebern zeigt, dass auch im neuen Jahr deutlich mehr Firmen einen Ausbau der Beschäftigtenzahl als einen Abbau planen. Optimistisch sind namentlich Industriefirmen wie Swatch, Roche, Nestlé und ABB sowie der Detailhandel.

05.01.2015