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In der beruflichen Vorsorge will der Bundesrat den Mindestumwandlungssatz auf 6,0 Prozent senken. Damit die Renten nicht sinken, wird das BVG-System umgebaut. Eine Studie benennt, was die Folgen der Massnahmen für den Arbeitsmarkt sind.

Der Umwandlungssatz in der zweiten Säule ist eine rechnerische Grösse, die derzeit politisch festgelegt wird. Bestimmend für die Berechnung des Satzes sind Anlagerenditen und Lebenserwartung. Für den derzeitigen BVG-Mindestumwandlungssatz von 6,8 Prozent sind die Zinsen seit langer Zeit zu tief und die Lebenserwartung zu hoch. Die meisten Pensionskassen und alle Lebensversicherer sind deshalb zu einer Umverteilung von Jung zu Alt gezwungen, die immer dramatischere Ausmasse annimmt . Der Bundesrat möchte mit der «Altersvorsorge 2020» den Umwandlungssatz zumindest ein wenig den Realitäten anpassen und ihn auf 6,0 Prozent senken.

13.04.2015